14 Dinge, die du wissen solltest, bevor du einen Escape Room spielst

1. Was sind Live Escape Rooms oder Exit Games?

Unterhaltung und Teamplay stehen im Fokus von Live Escape Games. Eine spannende Hintergrundgeschichte, Abenteuer und das gemeinsame Lösen von unterschiedlichen Rätseln – darum geht es! Gefragt sind hierbei vor allem Köpfchen, Geduld und Teamplay, um individuelle Stärken bestmöglich zu kombinieren.

2. Die Entstehung von Live-Escape-Games

Als sogenannte Point-and-Click Adventures entstanden die ersten Spiele dieser Art in den 2000er Jahren im Internet. In diesen 1-Personen-Spielen musste man Informationen sammeln, versteckte Gegenstände und Hinweise zum Öffnen verschiedener Türen entdecken. So war es möglich die Level nacheinander zu meistern, so wie auch bei den heutigen Real Life Escape Room war die Devise – der Weg ist das Ziel!

Die ersten Angebote in Europa gab es in Ungarn. Schnell schwappte das Fieber auch nach Deutschland über. Mit der Eröffnung von ExitGames Stuttgart Anfang 2014 waren wir einer der ersten Anbieter von Live Escape Games deutschlandweit.

3. Die Größe der Spielräume

Das Spiel selbst findet in einem Raum, manchmal auch in mehreren kleinen Räumen statt. Wie groß die Räume genau sind, ist sehr unterschiedlich und wird oft im Vorfeld gar nicht verraten – du kannst dir aber sicher sein, dass Platzangst kein Thema sein wird.

4. Die Themen der Spielräume

Die einzelnen Szenarien zu den Games folgen meistens einem bestimmten Thema: Angelehnt an bekannte Geschichten aus Film, Fernsehen, Computerspiel oder Literatur über historische und mythologische Themen, teilweise werden auch lokale Storys gern genutzt. And last but not least sind die Geschichten auch teilweise vollkommen eigenständig ausgedacht. Bei uns, ExitGames Nürnberg, nehmt ihr es beispielsweise in unserem Escape Room “Hokus Pokus” mit einem mächtigen Zauberer auf oder sorgt in “Welt der Schatten” dafür, dass eine farblose Welt, wieder in voller Farbenpracht erstrahlt.

5. Altersbeschränkung

Generell gibt es diese für gewöhnlich nicht – Escape Games richten sich durch die Schwierigkeit der Rätsel in den allermeisten Fällen jedoch an Jugendliche und Erwachsene. Spezielle Angebote für ein jüngeres Publikum sind aber durchaus vorhanden und es gibt natürlich auch immer die Möglichkeit als bunt gemischtes Team mit Altersgruppen jeder Art zu spielen – das erhöht oftmals sogar den Spaßfaktor.

6. Bin ich der Typ für solche Games?

Wenn es dir Spaß macht, Rätsel zu lösen, zu kombinieren und du gerne knobelst, sind das schon einmal gute Voraussetzungen, mit denen dir auch ein Escape Room richtig Spaß machen sollte. Und wenn du gerade Besuch hast, es regnet und ihr auf der Suche nach einer spannenden Indoor-Aktivität seid, ist ein Ausflug zu ExitGames Nürnberg sowieso immer eine gute Idee!

7. Schwierigkeitsgrade im Escape Room

Die verschiedenen Missionen haben oft unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. So können sich blutige Anfänger wie auch echte Rätselprofis an diverse Rätselaufgaben wagen. Sind schon erfahrene Escape-Room Spieler in der Gruppe, könnt ihr euch auch problemlos an schwierigere Szenarien herantrauen. Letztendlich entscheidet ihr, welches Szenario ihr euch zutraut – und vergesst nicht, dass ich euch im Notfall auch immer ein Spielleiter über die Schulter schaut. Falls ihr noch weitere Hinweise Rund ums Thema Escape Rooms lesen möchtet, schaut doch einfach in unseren Blog Artikel Tipps & Tricks: Escape Rooms Lösen.

8. Das perfekte Team

Es hat sich herausgestellt, dass zwei bis sechs Personen in vielen Fällen die optimale Gruppengröße sind. Wie sich die Gruppe allerdings zusammensetzt, hängt letztendlich von den Teilnehmern selbst ab. Spielt ihr als Freunde, Familie oder nutzt ihr das Ganze für euch als Teambuilding-Maßnahme unter Arbeitskollegen oder gar als erstes Date? Alles ist möglich!

9. Die beste Teamaufteilung

Plötzlich erklingt irgendwo ein seltsamer Ton, ein Schnipsel taucht auf oder eine Schublade lässt sich öffnen. Was jetzt auf keinen Fall passieren sollte ist, dass sich sich die gesamte Mannschaft auf den einen Hinweis stürzt. Hier gilt das altbekannte Sprichwort: Zu viele Köche verderben den Brei.  Die Aufteilung des Teams in kleine Einheiten ist demnach empfehlenswerter. Wichtig ist aber, dass die kleinen Teams immer wieder miteinander kommunizieren. Denn Kommunikation ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren bei Live Escape Games. Gerade deshalb eignen sich Escape Room auch bestens für Teambuilding und die Weiterentwicklung der kommunikativen Fähigkeiten innerhalb eines Teams an. Wir haben auch spezielle Gruppe- und Teambuildingangebote, schaut einfach mal rein, wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet.

10. Ausweglose Situationen im Raum – Und nun?

Jeder Raum ist mit Kameras ausgestattet. Im Notfall kann der Spielleiter (die Person, die euch während des Spiels auf einem Monitor beobachtet) direkt eingreifen. So kann er euch beispielsweise Tipps und Hinweise von außen geben, wenn ihr beim Rätseln einfach nicht mehr weiter wisst oder einen wichtigen Hinweis nicht findet.  

11. Vorteile eines Escape-Games

Live Escape Games bieten genau die richtige Mischung aus Freizeiterlebnis, Spaß, Abenteuer und Gruppenevent und sind somit für jeden Anlass geeignet. Zudem sind keinerlei Vorkenntnisse nötig, das heißt, egal ob jung oder alt, Quizkönig, IT-Nerd oder Oma Uschi, alle können miträtseln, denn die Stärke jedes Einzelnen ist gefragt. Außerdem motiviert der gemeinsame Wettlauf gegen die Zeit.

12. Zeit ist weder Freund noch Feind

Klar habt ihr letztendlich nur eine Stunde Zeit, das Rätsel zu lösen – aber hey, der ständige Blick auf die Uhr bringt euch der Lösung des Rätsels nicht zwangsläufig näher. Im Gegenteil: Zeitdruck ist eher kontraproduktiv. Vergiss also die Uhr im Raum oder an deinem Handgelenk! Und vergiss nicht: es geht um den Spaß am Spiel und nicht zwangsläufig darum, völlig verbissen die Mission lösen zu wollen.

13. Stell dich auf unerwartete Wendungen innerhalb des Spiels ein

Vieles in einem Escape-Room ist nicht das, wonach es auf den ersten Blick aussieht. Ist das Buch wirklich ein Buch? Vielleicht ist es auch nur eine Hülle die einen wichtigen Hinweis enthält! Manchmal hilft auch schon der Rat “Verstand statt Auge”: es ist ein großer Unterschied ob man einen Satz nur meint zu verstehen oder wirklich korrekt interpretiert – dies trifft gerade auch auf versteckte Hinweise zu, die manchmal während des Spiels durch die Spielleiter gegeben werden.

14. Barrierefreiheit

Die meisten Escape Rooms verlangen keine großartigen körperlichen Leistungen. Allerdings sind trotzdem nur wenige barrierefrei. Bitte informiere dich im Vorfeld, welche unserer Missionen barrierefrei sind. Wir geben hier gerne Auskunft.